Heinrich-Hertz-Schule-Coaches (HHS-Coaches) – Leitlinien und Leitbild 

  1. Wer sind wir?

Wir sind berufstätige und ehemals berufstätige Erwachsene, die ehrenamtlich Kinder und Jugendliche seit 2009 unterstützen wollen.

  1. Was machen wir?

Wir stellen unsere Erfahrungen, die aus der Arbeitswelt und persönliche Lebenserfahrung, zur Verfügung. Da wir Externe sind, nehmen wir eine andere Perspektive ein als das System Schule, Schulbehörde, Berufsagentur und Elternhaus. Wir machen Angebote und stellen uns als Mentor/ Pate/ Coach an der Stadtteilschule in den Klassen 7-10, der gymn. Oberstufe und ab Herbst 2020 auch in der gymn. Mittelstufe ohne Erfolgsforderung zur Verfügung.

    • Wir stehen mit Rat und Tat zur Seite und geben unser Wissen weiter.
    • Wir regen zur Eigeninitiative an.
    • Wir ermutigen.
  1. Wofür stehen wir und wofür nicht?

    • Wir arbeiten vertraulich und respektvoll und stehen als verlässliche und vertrauenswürdige Ansprechpartner/-innen zur Verfügung.
    • Wir können gut zuhören und uns gut in andere
    • Wir können neue Ansichten zulassen, auch wenn sie unseren eigenen Vorstellungen nicht entsprechen und wir können unser eigenes Verhalten kritisch hinterfragen.
    • Wir engagieren uns langfristig, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.
    • Wir geben keine Lösungen vor, sondern erarbeiten diese gemeinsam mit den Schülern.

 

Wir sind in der Lage, auch in Konfliktsituationen ruhig zu bleiben und nicht gleich aufzugeben.

    • Wir ersetzen nicht die Eltern oder Lehrer.
    • Wir entscheiden nicht – die Entscheidungen treffen die Schüler.
    • Wir organisieren nicht das Leben der Schüler, sondern akzeptieren sie so wie sie sind.
    • Wir geben keine Nachhilfe, helfen aber bei deren Organisation.
  1. Was sind die grundlegenden Voraussetzungen für den Erfolg des Gesamtprogramms?

Zusammenarbeit zwischen Schule und Coaches

    • Die Schulleitung ist von dem Nutzen des Projekts überzeugt und unterstützt die Coaches.
    • Das HHS – Coaching – Programm ist ein Schwerpunkt der Schule.
    • Die Lehrer kennen das Programm und was es bewirken soll.
    • Eltern werden auf den Elternabenden von den Klassenlehrern über das HHS – Coaching Programm informiert.
    • Die Klassenlehrer der 7. Klasse der Stadtteilschule bzw. der gymn.Mittelstufe bereiten die Klassen auf den ersten gemeinsamen Termin mit dem Coach vor. Für die gymn. Oberstufe gibt es ein gesondertes Einführungsprogramm für die Schülerinnen und Schüler und Coaches.
    • Einzelheiten der Zusammenarbeit HHS/ Coaches sind in einer detaillierten Leitlinie geregelt.

Grundlegende Voraussetzung für einen HHS – Coach

    • Vorlage eines erweiterten Führungszeugnis.
    • Jeder Coach führt vor Beginn seiner Tätigkeit ein Vorstellungsgespräch.
    • Vor einer Klassenübernahme führt der Coach ein Info – Gespräch mit dem Klassenlehrer, bzw. gibt es eine Einführung für die gymn. Oberstufe.
    • Der Coach nimmt an dem Erfahrungsaustausch und den Fortbildungsmaßnahmen der HHS – Coaches teil.
    • Die Treffen mit den Schülern sind Schulveranstaltungen und sollen auf dem Schulgelände stattfinden.
    • Der Klassencoach sollte nach Möglichkeit die Klasse vom 7. bis 10. Schuljahr begleiten.
    • Ein regelmäßiger Einsatz des Coaches zwischen 5 Schulstunden/ Woche ist wünschenswert.
    • Das Minimum sollte bei einem Termin alle 14 Tage liegen.

Stand: April 2020